ZUGFeRD mit Lexoffice und sevDesk: Was geht nativ?

Buchhaltungssoftware auf Computerbildschirm

Foto: RDNE Stock project / Pexels / Pexels

An einem grauen Montagnachmittag stand ein neuer Mandant in meinem Büro - ein kleiner Unternehmer aus der Region. Mit einem Stapel von Rechnungen in der Hand und einer klaren Frage: "Wie kann ich die Digitalisierung in meiner Buchhaltung effizient umsetzen? Und wie kompliziert ist das mit den E-Rechnungen?" Diese Fragen beschäftigen aktuell viele Unternehmen, besonders im Hinblick auf die bevorstehenden E-Rechnungspflichten.

ZUGFeRD und E-Rechnungen verstehen

Bevor wir in die Details zu Lexoffice und sevDesk eintauchen, müssen wir ein wenig die Grundlagen klären. ZUGFeRD ist ein hybrides Format, das visuelle PDF/A-3 Dateien mit eingebetteten CII-XML-Daten kombiniert. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung elektronischer Rechnungsstellungen, die ab dem 01.01.2025 Pflicht wird für alle inländischen B2B-Umsätze.

[XRechnung hingegen ist ein rein XML-basiertes Format und bietet keine visuelle PDF-Komponente. Beide Formate sind nach EN 16931 genormt und rechtlich gleichwertig.]

Lexoffice und ZUGFeRD

In der Praxis zeigt sich, wie Lexoffice ZUGFeRD integriert hat. Die Software bietet die Möglichkeit, ZUGFeRD-Rechnungen zu empfangen und direkt zu verarbeiten – ein klares Plus für Unternehmer, die bereits auf dem Weg zur vollständigen Digitalisierung sind.

Allerdings gibt es Einschränkungen. Lexoffice kann zwar ZUGFeRD-Rechnungen empfangen und verarbeiten, selbst erstellen oder senden kann es diese jedoch nicht nativ. Für das Erstellen und Versenden von ZUGFeRD-Rechnungen erfordert es also zusätzliche Lösungen oder Workarounds. Hier kommen externe Tools oder ein Dienstleister ins Spiel, der die manuelle Konvertierung übernimmt.


TIPP

Nutzen Sie rechnung3000.de, um PDF-Rechnungen einfach in das ZUGFeRD-Format zu konvertieren und diese dann in Lexoffice zu importieren.

Wer nicht selbst manuell lösen will, kann auch rechnung3000.de nutzen. Diese Plattform ermöglicht es Ihnen, Rechnungen direkt im Browser ins ZUGFeRD-Format zu konvertieren.

sevDesk und ZUGFeRD

sevDesk geht einen ähnlichen Weg wie Lexoffice, jedoch mit einigen Unterschieden. Die Software erlaubt ebenfalls den Empfang von ZUGFeRD-Rechnungen. Auch die Validierung der eingehenden Daten passiert oft reibungslos, sodass Unternehmer einen schnellen Überblick behalten können.

Im Gegensatz zu Lexoffice bietet sevDesk jedoch auch eine native Möglichkeit, ZUGFeRD-Rechnungen zu erstellen. Dies ist ein entscheidender Vorteil, besonders für Unternehmen, die in ihrem Tagesgeschäft regelmäßig auf elektronische Rechnungen angewiesen sind. Dennoch bleibt auch hier das manuelle Handling von ZUGFeRD-Dateien häufig ein notwendiger Aspekt, insbesondere wenn es um deren visuelle Darstellung oder Prüfung geht.

Mitarbeiter überprüft Rechnungen
Foto: Mikhail Nilov / Pexels

Blick in die Zukunft: E-Rechnungspflicht

Mit den absehbaren Änderungen durch die E-Rechnungspflicht ab dem Jahr 2025 sollten sich alle Unternehmer frühzeitig Gedanken machen, wie sie ihre Buchhaltung entsprechend aufstellen möchten. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei die Fristen: Ab dem 01.01.2027 müssen Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von über 800.000 € verpflichtend E-Rechnungen senden, und ab dem 01.01.2028 gilt dies dann allgemein für alle inländischen B2B-Unternehmen.

Kleinunternehmer haben eine gesonderte Regelung: Sie müssen zwar E-Rechnungen empfangen, dürfen aber bis Ende 2027 weiterhin vereinfachte Rechnungen senden.

Praktische Tipps für Unternehmer

Wer in Zeiten der Digitalisierung nicht den Anschluss verlieren will, sollte die digitalen Möglichkeiten nicht nur kennen, sondern auch zielführend einsetzen. Daher hier einige Tipps:

1. Tool-Vergleich: Prüfen Sie genau, welche Funktionen Lexoffice und sevDesk für Ihr Unternehmen bereitstellen. 2. Zusatztools nutzen: Ergänzende Technologie wie rechnung3000.de kann manuelle Prozesse erheblich erleichtern. 3. Bleiben Sie informiert: Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen frühzeitig erkennen und umsetzen.

Es ist klar, dass die Integration und Nutzung von ZUGFeRD in Ihrer Buchhaltungssoftware einige Herausforderungen mit sich bringt. Aber mit der richtigen Vorbereitung sind diese allemal bewältigbar. Setzen Sie auf smarte und effiziente Tools, um den Digitalisierungsprozess in Ihrer Buchhaltung erfolgreich zu gestalten.

Am Ende unseres Gesprächs verabschiedete sich mein Mandant zufrieden, mit dem Wissen, dass er technisch und organisatorisch gewappnet ist, um die zukünftigen Anforderungen souverän zu meistern. Und genau darin liegt oftmals der Schlüssel zum Erfolg.

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